Archiv für den Monat: Dezember 2015

Kunst an der Kletterwand

Action-Painting

Eine Kletterwand bauen und gleichzeitig kreativ künstlerisch tätig sein… dieses tolle Angebot von Abenteuer Lernen ermöglichte im Jahr 2015 einer Gruppe von Schüler/innen der (nun ehemaligen) Gartenschule vielfältige spannende Erfahrungen.

20151215_104910Mitte Dezember nun wurde das „Ergebnis“ des Projekts – die Kletterwand – feierlich eröffnet. Die Mitarbeiter/innen von Abenteuer Lernen hatten zu diesem Anlass ein sehr abwechslungsreiches Rahmenprogramm vorbereitet – die Schüler/innen konnten also nicht nur die Kletterwand nutzen, sondern auch „Raketen“ bauen, sich selbst an einer Seilwinde hochziehen und – mit Hilfe von Murmeln  – Zufallsbilder malen.

 

Sankt Martin

Wie in  jedem Jahr war das Martinsfest auch in 2015 ein besonderes Ereignis am Standort Beuel.

Der Beueler St. Martin (Stefan Kern) wurde bereits morgens von den Schüler/innen der Ringstraße mit Gesang begrüßt – er hatte nicht nur leckere Weckmänner für alle dabei, sondern auch genügend Zeit, um mit den Schüler/innen die Martinsgeschichte zu besprechen und Fragen zu beantworten. Vielen Dank für den Besuch.

Am Nachmittag zogen die Schüler/innen mit den selbstgebastelten Fackeln und dem traditionellen Gänsewagen im dem Martinszug durch Beuel, während es sich die Eltern bei Kaffee, Kuchen (und später Suppe) – alles wie immer professionell vorbereitet von der Beueler Schülerfirma – gut gehen ließen.

 

Ein Auto, das schon viel erlebt hat

Am Mittwoch, den 20.10.2015 bekam die Abschlussklasse der Rheinschule Bonn (Standort Beuel) besonderen Besuch: ein 28 Jahre alter Trabi.

Herr Döring hatte den Besuch organisiert, weil wir gerade in Geschichte die Themen Mauerbau, DDR und Deutsche Wiedervereinigung besprochen haben.

Das Auto heißt eigentlich Trabant 601, die Abkürzung ist Trabi. Ein Trabi wiegt ca. 500-600 kg, ist also sehr leicht. Obwohl er nur 26 PS hat, kann er wegen seines Gewichts schnell beschleunigen. Beim Losfahren quietschten seine Reifen. Zum Tanken muss man sogar die Motorhaube aufmachen, weil sich der Tank direkt neben dem Motor befindet. Man muss noch Öl ins Benzin schütten, damit er fährt.

Oft mussten die Leute in der DDR bis zu 10 Jahre lang auf ihr bestelltes Auto warten. Er kostete ca. 10.000 Ostmark, in der luxuriösen Version bereits 17.000 Ostmark. Heute zahlt man zwischen 2.000 und 10.000 Euro.

Wir haben uns extra für die Fotos alte Klamotten aus den 80ern und 90ern angezogen, die die Leute damals an hatten, als sie am 9.November 1989 aus der DDR in die Bundesrepublik eingereist sind. Wir haben nachgestellt, wie sich die Leute gefreut haben, als sie zum ersten Mal über die deutsch-deutsche Grenze fahren durften.

 

 

Fahrräder geschenkt

ThönnesDer ehemalige Leiter der Jugendverkehrsschule, Herr Wilhelm Thönnes, hat es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst vielen  Kindern  und Jugendlichen  „aufs Rad zu helfen“.  Er repariert in seiner Freizeit gebrauchte Räder, macht sie verkehrssicher und verschenkt diese dann an Schülerinnen und Schüler, die sich sonst nur sehr schwer ein Fahrrad leisten könnten.  In diesem Jahr hat er bereits 40 Schülerinnen und Schülern vor allem der Elsa-Brändström-Schule zu neuer Mobilität verholfen.

Nun konnten sich  erstmals auch Schülerinnen und Schüler der Rheinschule  für ein Fahrrad bewerben.  Herr Thönnes hatte der Schule dazu vier 28-Zoll-Räder zur Verfügung gestellt.
Die Schülerinnen und Schüler  begründeten schriftlich, warum gerade sie von der „Auswahlkommission“ für die Vergabe der Räder zugelassen werden sollten und waren dabei sehr kreativ: ihre Gründe reichten von der verbesserten Möglichkeit, Praktika und Nebenjobs erreichen zu können über die Nutzung des Rades in der Freizeit, um Freunde zu besuchen bis hin zu gesundheitlichen Aspekten.

FahrradsiegerGewonnen haben:
Dirk Milfey – Standort Beuel
Claudia Alex, Timo Frings, Christian Dill – Standort Endenich.

Die Gewinner und die Schule  bedanken sich bei Herrn Thönnes für die Spende.