Verabschiedung Klaus Hannak

Schulleiter der Rheinschule wird Schulleiter an der Heinrich Böll Sekundarschule Bornheim 

Seit November 2018 ist unser Schulleiter Klaus Hannak nun auf eigenen Wunsch an die Heinrich Böll Sekundarschule nach Bornheim versetzt worden. Im Jahr 2003 kam er zunächst als Konrektor zu uns, seit 2011 war er dann unser Schulleiter und hat die Schule geprägt.

 

 

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Lieber Klaus,
Du hattest immer ein offenes Ohr, Du hast uns immer unterstützt, Du hast uns Sicherheit gegeben, Du hast unsere Schule gestaltet und sie zu einem Ort gemacht, an dem wir uns wertgeschätzt und wohl fühlen!
Wir alle wünschen Dir, dass Du an Deiner neuen Schule – die schnell den Stempel „created by Klaus“ tragen wird – Schülerinnen und Schüler kennenlernen wirst, die Dir freundlich begegnen, Dich aber auch ein bisschen fordern (das brauchst Du!), 
Eltern treffen wirst, die Deine Beratungskompetenz schätzen, (das möchtest Du!) und Kolleginnen und Kollegen findest, die Dich mit offenen Armen und Herzen empfangen (das verdienst Du!).
Alles Gute!
Deine Kolleginnen und Kollegen der Rheinschule

In einem Brief, gerichtet an die Eltern und Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler, verabschiedet sich Klaus Hannak persönlich:

 

Wenn es am schönsten ist …

 Liebe Eltern und Erziehungsberechtigten,

… dann sollte man gehen…!? Wirklich??

Diese Frage habe ich mir in den letzten Monaten häufig gestellt.

Denn: eine bessere Situation als in der Rheinschule mit

  • unglaublich liebenswerten Schülerinnen und Schülern
  • einer offenen Elternschaft
  • und sehr engagierten Kolleginnen und Kollegen

ist für mich in einer Schule eigentlich nicht vorstellbar.

Dennoch habe ich nach langem Überlegen entschieden, mich nach 15 Jahren Schulleitung an der Rheinschule beruflich zu verändern. Nicht in der Hoffnung, dass es an meiner neuen Schule (Heinrich-Böll-Sekundarschule in Bornheim) noch besser sein könnte – das halte ich kaum für möglich -, sondern in der Erwartung, dass ich dort an einer ganz anderen Schulform neue und für mich spannende Erfahrungen sammeln und dazulernen kann.

Dieser Wechsel wird – bei aller Vorfreude auf das Neue – für mich mit einigem Wehmut verbunden sein, denn ich habe mich mit meinen Aufgaben und vor allem mit den Menschen in Beuel und Endenich auch emotional sehr verbunden gefühlt. 

Die Schule wird in den nächsten Monaten nun zunächst kommissarisch von Günther Hilger geleitet – unterstützt an den jeweiligen Standorten von Pia Bause, Michael Haß, Maren Seim und Daniel Schliebach, die alle schon reichlich Erfahrung als „erweiterte Schulleitung“ sammeln konnten. 

Damit wird die Schule nicht nur in sehr gute Hände gelegt, sondern auch an kluge Köpfe übergeben – an Menschen, die mit dem Herzen bei der Sache sind!

Ich werde mich von Ihnen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, sicher nur im Einzelfall persönlich verabschieden können – daher wünsche ich Ihnen nun auf diesem Wege alles Gute! Seien Sie stolz auf Ihre besonderen Kinder und unterstützen Sie sie gemeinsam mit uns in ihrer Entwicklung.

Ich werde die zum Teil sehr persönlichen Momente – freudige, lustige, ärgerliche und traurige – mit Ihren Kindern kaum vergessen und sicherlich sehr vermissen! Aber das Schöne ist ja: Zumindest diese Erinnerung wird mich auf meinem weiteren Weg begleiten.

Herzlichst Ihr

Klaus Hannak

Die Rheinschule wird bis zur Besetzung der Schulleiterstelle kommissarisch vom stellvertretenden Schulleiter, Günther Hilger, geleitet.

Besuch aus Sri Lanka

Am 5.9.2018 hatten wir einen Besuch aus Sri Lanka. Sri Lanka ist eine Insel südlich von Indien. Da spricht man Singalesisch. Die singalesische Schrift sieht anders aus als unsere Schrift. Die Buchstaben sind rund. Wir haben unsere Namen auf ein Blatt Papier nachgeschrieben.

Hier ein paar Erfahrungsberichte der Schülerinnen und Schüler der Klasse O5:

  • Ich fand es schwer die Schrift zu zeichnen und die Schrift sieht aus wie Blumen
  • Wir haben unsere Namen auf singalesisch geschrieben und man konnte nicht erkennen was oben und unten ist. Die Schrift wird in Silben geschrieben und bei der Schrift merkt man nicht was hinten & vorne ist.
  • Wir haben Fußball gespielt. Es war schön. Wir haben drei Mannschaften gemacht. Es war cool. Ich freue mich wenn er wiederkommt. Dann spielen wir wieder Fußball. Und er hat immer gerufen „Hey bro“. Das hat mir gut gefallen.
  • Die Schrift war für mich am Anfang schwierig, weil die Schrift runde Zeichen hat und schwierig zu zeichnen ist.
  • Die Schrift war interessant. Die Schrift ist rundgeschrieben. Die Schrift hat eine Geschichte: Früher wurdne Pflanzenblätter als Papier benutzt. Damit die Blätter beim Beschriften nicht brechen, wurden runden Zeichnen verwendet.
  • Ich war Schiri und es war cool. Es hat Spaß gemacht. Suranga hat gut Fußball gespielt.

 

Frau Rost geht in Ruhestand

Nach – gottweißwie – vielen Jahren Schuldienst war es am 20.09.2018 so weit: Unsere liebe Kollegin, Maria Rost, verabschiedete sich in den Ruhestand.

An ihrem letzten Arbeitstag war in der Schulstation Betrieb wie sonst nie. Viele Schüler/innen aller Jahrgangsstufen wollten Frau Rost noch „Tschüss“ sagen und gute Wünsche mit auf den Weg geben.

Ein Schüler hatte Kuchen mitgebracht, andere beaufsichtigten die Crepes-Herstellung und alle zusammen gestalteten einen friedlich fröhlichen Abschied. Frau Rost hat sich für jede/n Schüler/in Zeit genommen, um sich ganz individuell von jedem/r verabschieden zu können.

Außerdem gab es noch ein Abschiedsständchen – siehe Foto!

Die Mitarbeiter/innen verabschieden sich noch mal separat – an dieser Stelle nur:

Danke, liebe Frau Rost, für viele Jahre engagierte Herzblutarbeit an der Rheinschule.

Erste Schultage 2018/19

Immerhin acht Erstklässler wurden an beiden Standorten eingeschult – darüber hinaus nahezu 40 weitere Schüler/innen aus höheren Jahrgängen begrüßt; ebenso einige neue Mitarbeiter/innen
Alle – Erwachsene, Kinder und Jugendliche – haben sich in den ersten Tagen gemeinsam wieder an die  Schule mit all‘ ihren Regeln, Abläufen und Absprachen gewöhnt.
In Endenich gab es das – nach fünf Jahren kann man schon sagen – traditionelle gemeinsame Schulfrühstück.

Die Fotos geben einen kleinen Eindruck.

 

 

„Schatzwächter“ – plastisches Gestalten in Ton

Im Kunstunterricht der M1 haben sich die SchülerInnen mit dem Thema Plastizieren beschäftigt und in selbstständiger Arbeit sieben strahlende, etwa 15 x30 cm große Schatzwächter modelliert.

Eingeleitet wurde das Thema mit der Geschichte „Im Zauberwald der Schätze“. In einer Entwurfsskizze haben die SchülerInnen erste Ideen und Vorstellungen zeichnerisch festgehalten.
Aus einem 10 kg Tonblock, haben sie Schritt für Schritt ihren individuellen Schatzwächter modelliert und dabei die Eigenschaften des Materials erkundet und kennengelernt. Das leicht formbare Medium Ton eignet sich besonders gut, um den Umgang mit der Frustration über das eigene „noch- nicht- Können“ zu üben, denn es bietet immer wieder die Chance zu korrigieren und bis kurz vor der Fertigstellung Formveränderungen vorzunehmen.

Bedeutende Arbeitsschritte waren die Gestaltung eines mimischen Gesichtsausdrucks und einer wachsamen Körperhaltung.

Auch der etwas „langweilige“ Arbeitsschritt des Anstreichens des Wächters mit Holzleim – dieser erspart den Brennvorgang und sorgt für eine gute Haltbarkeit – wurde sorgfältig und gewissenhaft erfüllt. Denn erst dann konnte den noch „grauen“ und unscheinbaren Trollen, Gnomen, Kobolden und Zwergen zu strahlendem Glanz verholfen werden. Dies geschah, indem sie mit Gold und Silber bemalt worden sind. Diese „Bemalung“ diente der der Betonung der Wirkung und verdeutlicht die wichtige Aufgabe der Trolle, nämlich dem Bewachen der Schätze im Zauberwald.

Und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Entstanden sind sechs ganz unterschiedliche Schatzwächter und eine Schätzwächterin, bekleidet in einer glänzend strahlenden Rüstung.

Und nicht nur die SchülerInnen der M1 sind stolz auf ihre Kunstwerke, sondern auch bei den KollegInnen und Schülerinen der Rheinschule sorgten die Schatzwächter für viel Anerkennung und große Bewunderung.

Projekttage – aus Sicht eines vierten Schuljahres

I.:
Ich fand bei der Projektwoche alles gut. Ich fand die Masken gut.

H.:
Am Freitag habe ich einen Bus film geguckt. Meine Hand war eingegipst und ich habe Kuchen gegessen. Ich war nur einen Tag da.
Am Samstag habe ich Becher umgeschüttet. Sackhüpfen habe ich nicht gemacht.

S.:
1.Tag Das hat Spaß gemacht. Wir haben Hip-Hop getanzt und das hat mir Spaß gemacht.
Am 2. Tag waren wir bei Kunst. Das war so cool. Ich habe Graffiti gemacht.
Am 3. Tag war ich bei Elmar. Bei Elmar habe ich 13 Punkte gemacht (Aufgaben erledigt) und dann haben wir eine Abschiedsfeier für die Schulsekretärin gemacht. Sie ist für immer weg von der Schule.
Am Freitag haben wir einen Film geguckt. Der war über Rassismus.

C.:
Bei der Projektwoche gab es nur tolle Sachen. Ich fand es toll, dass ich eine Gips Hand gemacht habe nur aus Gips und Wasser. Ich fand das auch toll, dass ich mir ein Tattoo gemacht habe. Das war lustig.

Die Hand haben wir so gemacht:

  • Als erstes mussten wir Gips schneiden. Wir mussten alles ausschneiden bis alles leer war.
  • brauchten wir warmes Wasser. Das warme Wasser brauchten wir für den Gips um es nass zu machen.
  • mussten wir den Gips in Wasser tunken und dann streichen wir bis das Gips keine Löcher mehr macht.
  • mussten wir so lange streichen bis die Hand bedeckt war.
  • durften wir die Hand eine Stunde nicht bewegen.

Und als Letztes mussten wir die Gips Hand abziehen. Fertig ist die Gips Hand.

Wichtig – als allererstes Hand eincremen dann ist alles gut. Wenn man nämlich die Hand nicht eincremt dann tut das sehr weh beim abziehen. Dann zieht man die Haare ab.
Das war es!

F:
Leider war die Projektwoche nur drei Tage. Aber die drei Tage waren schön.  Das Schulfest war auch schön. Wir waren an der Endenicher Schule. Da habe ich meine Freunde wieder getroffen und das war schön.
Ich finde es schön Projekte zu machen und Freunde zu finden. Ich habe am Mittwoch Bewegung gemacht,am Donnerstag Kunst und am Freitag Elmar. Alle Projekte haben mir gefallen. Am coolsten war Bewegung.

N.
Die Projektwoche war gut. Ich fand Musik gut, weil wir gebastelt haben und weil wir getanzt haben. Ich habe einen Drachen gemacht. Wir haben mit Instrumenten Musik gemacht. Das hat mir Spaß gemacht. Mir hat es gefallen, dass wir am Donnerstag mit der ganzen Schule ein Foto gemacht haben. Am Freitag haben wir einen Film geguckt. In dem Film wurde Arabisch gesprochen und Deutsch. Er war so lustig und spannend.

T.:
Wir haben etwas in Sachen Raben gemacht: Rabentüte, Rabenbeutel, Papierrabe. Und es gab jeden Tag Eis. Ich habe immer Kirscheis genommen.
Die Rabentüte ist eine Tüte mit einem Loch in Rabenform. Der Rabenbeutel ist ein Beutel mit aufgemaltem Raben. Der Papierrabe ist ein gefalteter Rabe. Beim Schulfest hat mir das Büfett gefallen und der Anmal-Elmar. Die Band hat mir auch gefallen. Aber der Wasserlauf hat mir nicht gefallen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Ungefähr ein Jahr lang haben sich die Schüler/innen und Mitarbeiter/innen der Rheinschule mit dem Thema „Rassismus – Diskriminierung – Respekt-Courage“ beschäftigt; zuletzt in einer sehr intensiven Projektwoche mit dem Titel: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.

Es gab Projektgruppen, die sich künstlerisch mit dem  Aspekt der Verschiedenheit befasst haben, andere setzten sich mit dem Thema „Vorurteile“ auseinander, wiederum andere nutzten die verbindende Kraft von Musik und Tanz und komponierten Raps bzw. Lieder zum Thema und improvisierten rassige Trommelrhythmen

Begleitet wurde die Woche (und vor allem die musikalischen Gruppen) von unserem „Projektpaten“ Abdou Diatta und seinem Kollegen „General Snipes“.

Ältere Schüler/innen besuchten das ELDE-Haus in Köln oder untersuchten anhand der „Stolpersteine“ die Geschichte ermorderter Juden aus Bonn.

Die Werkgruppe erstellte ein wunderbares Schild, das alle Begriffe enthält, die in diesem Zusammenhang relevant sind.

Schon Monate zuvor hatten  mehr als 80 % aller schulisch Beteiligten sich mit ihrer Unterschrift dazu verpflichtet, sich durch ihr alltägliches schulisches Handeln, aber eben auch themenbezogene Projekte und Vorhaben gegen Diskriminierung und Rassismus einzusetzen.

Auf dem Schulfest am 09. Juni 2018 wurden in sehr würdigem Rahmen alle Ergebnisse der Projektwoche präsentiert. Umrahmt von einem umjubelten Auftritt der Schulband sowie kleinen Wortbeiträgen unserer beiden Schülersprecher/innen wurde der Rheinschule der offizielle Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen.

Darüber freuen wir uns sehr – und hoffen, diesem Titel zukünftig gerecht werden zu können.

Beethoven in der Ringstraße

Die Schülerinnen und Schüler der jungen Unterstufenklassen am Standortes Beuel hatten Besuch vom Beethovenorchester: Herr Bergen stellte den Kindern sein Instrument – die Bratsche – vor.

Gemeinsam musizierten, sangen und tanzten die Schülerinnen und Schüler mit Herrn Bergen. Sie staunten darüber, welche Töne mit der Bratsche erzeugt werden kann und hatten viel Vergnügen daran die „Geräusche“ wirklichen Gegenständen oder Tieren zuordnen zu können. Die „Feuerwehrsirene“ konnte gar nicht oft genug wiederholt werden.

Besonders gefallen hat den Kindern auch anhand eines einfachen Modells ein Streichinstrument ausprobieren zu können. Den Schülern wurde auf diese handelnde Art und Weise  der Aufbau und die Spielweise  dieser Instrumente verdeutlicht.

Vielen Dank an Herrn Bergen und das Beethovenorchester für diesen tollen Besuch!

Paper Angels – Preisträger MB1

Die Klasse M1 hat beim Projekt Paper Angels der Stadt Bonn teilgenommen und einen Preis gewonnen. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie Papier sinnvoll und umweltschonend genutzt bzw. wiederverwertet werden kann.

Die Schüler/innen mussten eine Reihe von Fragen beantworten und Rätsel lösen und haben mit ihren guten Antworten einen Preis gewonnen.

Bastian und Leon haben die Klasse bei der Preisverleihung im Posttower wirklich mehr als würdig vertreten! Hier ihre Eindrücke:

Zwei Schüler aus der Klasse M1 haben beim Paper-Angels-Wettbewerb teilgenommen und 150 € gewonnen. Die 150 € sind für die Klassenkasse der M1. Beim Wettbewerb haben 32 Klassen mitgemacht und 6 haben gewonnen. Insgesamt haben über 900 Schüler mitgemacht (Bastian)

Ich habe toll gearbeitet. Ich habe mir richtig Mühe gegeben und wir haben 150 € gewonnen. Ich fand den Wettbewerb richtig toll (Leon).

Schülerin des Monats

Chiara ist von Schüler/innen und Lehrer/innen gewählt worden, weil sie sehr oft hilft, Streit zu schlichten. Sie kümmert sich um ihre Mitschüler und will, dass es allen gut geht.