Projektwoche 2019 „Pimp my school“ – Beuel

Der folgende Text bezieht sich auf die Projektwochen-Zeitung. Auch die folgenden „Artikel“ und Fotos sind textgleich in der Projektwochen-Zeitung erschienen.

Diese Hände haben mitgearbeitet….

Eine Projektzeitung in drei Tagen zu erstellen ist eine Herausforderung. Eine Projektzeitung mit Schülern aus verschiedenen Klassen (Klasse 2 – 8), bei denen einige noch ihre Schwierigkeiten mit dem schriftlichen Deutsch haben, ist auch eine Herausforderung. Dass diese Zeitung in dieser Zeit gelungen ist, lag an der Motivation der Schülerinnen und Schüler, der Bereitschaft aktiv mitzuarbeiten und dem Druck: „Am Samstag muss die Zeitung fertig sein.“
Um dieses Ziel zu halten, haben wir die Schüler bei der Erstellung der Texte aktiv unterstützt und so sicher unseren Teil zum Gelingen beigetragen. Aber dass die Schülerinnen und Schüler alleine losgezogen sind um Interviews zu machen, Fotos zu schießen und die Informationen über die verschiedenen Projekte zu sammeln, hat uns doch sehr überrascht. Es war eine wirklich tolle Arbeit und wir sind sehr stolz auf unsere Redaktion… Zu sehen ist sie übrigens auf der Titelseite. Fast alle Reporter sind darauf zu sehen.
Wir hoffen, dass diese Zeitung in 20 Jahren noch einmal in die Hand genommen wird. „Ey, das ist doch der …. wie heißt der nochmal?…“ In diesem Sinne…

Schöne erfolgreiche 20 Jahre….

Wie in Endenich, war auch in Beuel „Pimp my school“ Thema der diesjährigen Projektwoche. Dabei wurden die folgenden Projekte angeboten:

Kiosk-Wagen

Der Kiosk-Wagen ist ein von der SV finanzierter Verkaufswagen, mit dem im nächsten Schuljahr gesunde Snacks und Getränke verkauft werden sollen. Unser Werkmeister Herr Weick hat ihn gemeinsam mit den Schülern geplant und in der Projektwoche gebaut. Der Entwurf wurde in einem Wettbewerb gekürt und stammt aus der Hand eines Schülers. Die Arbeit daran gestaltete sich interessant und den Schülern wurde einiges an handwerklicher Fertigkeit abverlangt. Herr Weick war mit der Arbeit seiner Crew sehr zufrieden und war beeindruckt von Ihrer Ausdauer und Geschicklichkeit. „Im nächsten Jahr werden wir mit diesem Wagen steinreich“, träumt Aaron. Björn lacht und sagt: „Dann kaufe ich mir endlich den Porsche: ;-)“

Zaunstifte

Im Projekt Zaunstifte verschönern die Schülerinnen und Schüler unseren Zaun an der Schaukel.
Dazu nahmen sie am Mittwoch Holzbretter in Form von Buntstiften und strichen sie bunt an. Sie mussten 24 Stifte anmalen mit den Farben: orange, schwarz gelb, grün, blau und rot. Jeder durfte zwei Stifte anmalen. Zwischendurch gab es auch Zeit zu frühstücken und zu spielen. Manchmal gab es auch Streit. Aber dann haben sich alle wieder vertragen.
Am Donnerstag wurde das Wetter besser. Das war schön. Die Schülerinnen und Schüler haben die Stifte weiter gestrichen. Am Freitag konnten die Stifte dann am Zaun befestigt werden. Es ist sehr schön geworden und man hat den Schülern angesehen, dass die Arbeit Spaß und Freude gemacht hat.
„Das Streichen hat viel Spaß gemacht, aber ich war auch froh, als es fertig war“, sagte einer der Schüler. „Aber unser Zaun sieht jetzt jedenfalls viel schöner aus.“

Garten-Abenteuer

Wir haben heute das Projekt „Garten-Abenteuer“ im Vivo-Garten besucht. Dort haben wir alle gefragt, was sie abenteuerliches gemacht haben. Sie haben Löcher gebuddelt, junge Pflanzen eingepflanzt, Unkraut gezupft und Äste gestützt. Außerdem haben sie Holz kleingehackt, Mosaiksteine gelegt und aufgeräumt.
Zu Beginn (am Mittwoch) sah der Garten ganz schön wild aus. Passend dazu war das Wetter auch äußerst schlecht, so dass die Projektteilnehmer erst alle gedacht haben, dass das eine ganz schön nasse Projektwoche wird. Aber bereits am zweiten Tag war das Wetter gut und der Garten so weit aufgeräumt, dass die Arbeit doch allen Spaß gemacht hat.
„Aber wir freuen uns auch über Besuch“, sagte Frau Britz den Fotografen…

Schönes Kochen 1

Die Projektgruppe „Schöner Kochen 1“ arbeitete in der Schulküche im roten Gebäude. Dort wurden nach einem Frühstück die vielen verschiedenen Aufgaben besprochen. Es sollte schließlich nicht nur gekocht werden. Vielmehr gab es ganz unterschiedliche Aufgaben. Eine Gruppe musste zum Beispiel einkaufen. Schließlich kann ohne Zutaten auch der beste Koch (Herr Schliebach oder Frau Müller?) nichts kochen. Andere Mitglieder durften Kräuterkisten bepflanzen, Wäsche waschen, Bügeln, Wandbilder malen, … Es gab so viel zu tun, dass man sich als Reporter kaum alles merken konnte. Ach ja, Kräuteröle herstellen, die Küchen putzen, die Wände abwaschen…
Die Schüler wirkten dabei sehr fröhlich und entspannt, so dass man den Eindruck hatte, dass sich jeder wohl fühlt und etwas zu tun hatte. Hier konnte man wirklich sehen, dass das Kochen die Schule schöner machte…

Schönes Kochen 2

„Oh la la, willst du eine Pizza, oh la la, Pizza wunderbar.“
So könnte es aus der Klassenraum der UB1 klingen. Die Schüler der Projektgruppe „Schönes Kochen 2“ bereiteten am Mittwoch eine Pizza zu. Sie kneteten Teig, schnitten Zutaten für die Pizza und belegten den Teig damit. Eine andere Gruppe erstellte mit Hilfe einer Zaubermaschine Erdbeer- und Himbeermarmelade.
„Die verkaufen wir auf dem Schulfest“, sagte John und war sichtlich stolz auf das Ergebnis. Schließlich haben alle mit großem Appetit Pizza gegessen. Als Nachtisch gabe es dann noch Obstsalat. „Lecker!!!!“

Spiel und Spaß XXL

„So ein großes Memory, habe ich noch nie gesehen“, sagt Marlon bei seinen Recherchen zu diesem Artikel. „Das Memory ist mindestens 10 m groß“ sagt Timo, der zweite Reporter. Die Projektgruppe zeichnete Memorybilder auf große Holzplatten. Gespielt wurde aber am ersten Tag noch nicht. Erst mussten ja alle Platten fertig gezeichnet werden.
Da am Mittwoch aufgrund des Regens noch keine Aktionen auf dem Pausenhof stattfinden konnten, freuten sich die Schüler am Donnerstag, endlich mit der Gestaltung des Pausenhofs beginnen zu können. Sie zeichneten Ein Spielfeld auf den Pausenhof.
Außerdem haben sie auch Pause gemacht und Fußball und Basketball gespielt. Alle Schüler hatten viel Spaß.

Projektzeitung und Homepage

„Speichern, wo kann ich speichern“, ruft Tim aus dem Projektgruppenteam „Schülerzeitung“ und lässt sich von seinen Lehrern die richtige Funktion zeigen. Im Raum der Klasse UB3 geht es hoch her. Eine Oberstufenschülerin, vier Mittelstufenschüler und sieben Schüler der Unterstufe haben die verschiedenen Projekte besucht, Interviews geführt und Fotos geschossen. Überall auf dem Schulgelände traf man auf Vertreter der Presse. Jetzt haben sie die Laptops und Tablets aufgebaut und tüfteln an den Artikeln für die Schülerzeitung. Sie lernten die Vorteile und Tücken von Textverarbeitungsprogrammen kennen und sind jetzt schon etwas sicherer in der Arbeit mit Word oder Openoffice. Als wir uns am Mittwoch das erste Mal getroffen haben, war uns nicht klar wieviel Arbeit auf uns zukommen würde. Aber es hat sich gelohnt und das Ergebnis ist eine neue Ausgabe der „Old School“ Viel Spaß damit.

Willkommensschilder

Im Projekt Willkommensschilder wurden aus Holz Willkommensschilder erstellt. Zuerst wurden mit Schablonen die Umrisse auf das Holz gemalt. Anschließend mussten die Schülerinnen und Schüler mit der Laubsäge die Formen aussägen. Das Schleifen können die Schüler mittlerweile schon ganz gut, da dies im Umgang mit Holz immer dazu gehört. Abschließend haben sie die Buschstaben und Schilder angemalt. Das Ergebnis kann ab heute in der Aula besichtigt werden.

Limpie-Bänke

„Hier kann man sich nirgends vernünftig hinsetzen!“ hörte man häufig auf dem Pausenhof des roten Gebäudes („Limpie“). Um die Situation zu verbessern, hat sich die Projektgruppe „Limpie-Bänke“ vorgenommen, Bänke für den Pausenhof zu bauen. Zuerst musste das Unkraut entfernt werden. Dann wurden die Betonelemente gebürstet, grundiert und dunkelgrau gestrichen. Drei 2m-lange Holzlatten wurden zu einer Bank verschraubt. Die Aufgaben wurden zu Beginn aufgeteilt und jeder musste seinen Teil im Laufe der Woche erledigen. Dabei war es wichtig, dass alle Hand in Hand arbeiteten und sich an die vorgegebenen Pläne hielten. Das Ergebnis lässt sich sehen. „Endlich haben wir einen Schulhof, auf dem man wunderbar chillen kann“, sagte Domenik. Isabell ergänzte: „Und sie sind auch richtig schön geworden!“

Entspannung

Die Projektgruppe „Entspannung“ war als besonders entspanntes Projekt geplant. So starten die Teilnehmer mit einem entspannten Frühstück. Das entspannt den Körper und den Kopf ;-). Nach dem Frühstück werden die Körper weiter entspannt: 30 Minuten Sport in der Sporthalle (verschiedene Spiele z.B. Fußball, Basketball,…) helfen dem Körper um überschüssige Energie abzubauen. Anschließend wird dann ganz gechillt gebastelt. Hier zeigt sich dann, dass ein entspannter Kopf und ein entspannter Körper die Leistungsfähigkeit steigern. Am Ende sehen alle entspannt auf die vergangenen Tage zurück und hoffen die ein oder andere Entspannungsmethode in der Zukunft anwenden zu können.